Monatliches Archiv:September 2016

In eigener Sache: Webdokus

Ich möchte gerne Webdokus und -reportagen machen. Und ich möchte  Kontakte knüpfen mit Autorinnen und Autoren, FotografInnen, VideofilmerInnen, GrafikerInnen, DatenjournalistInnen, CoderInnen etc., die das auch interessiert.

Warum?

  • Weil Webdokus und -reportagen aufregende Erzählformen sind, in denen wir das Beste aus jedem klassischen Medium ausspielen können,
  • weil ich glaube, dass sich interaktive Formen spätestens dann ausbreiten werden, wenn sich der Fernsehapparat als ein weiteres Ausspielgerät für das Internet etabliert und webbasierte Erzählformen einem noch viel breiteren Publikum zugänglich werden als heute,
  • weil ich glaube, dass das Publikum spätestens dann erwartet, dass es eine Geschichte interaktiv nutzen kann,
  • weil ich soweit sein will, wenn es auch hierzulande losgeht.
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Screenshot aus Klynt   (Bild: Rainer B. Langen)

Ich möchte ausprobieren, ob ich Webdokus sui generis produzieren kann, also ohne gleichzeitig einen Film oder ein Radiofeature zu machen. Zur Zeit arbeite ich mit dem  vielseitigen und analogue-native-freundlichen Programm Klynt an den ersten Referenzstücken.

Mit Pageflow habe und Linius ich erste Erfahrungen. Was ist schon weiß, ist, dass es eigentlich viel zu viel Arbeit für einen Einzelnen ist. Aber solange ich das noch ohne Budget mache, geht es nicht anderes. Die Finanzierung wird erst der nächste Schritt sein.

Ich fände es prima, wenn auf diesem Weg Leute zueinander fänden, die sich gegenseitig mit Anregungen, Diskussionen und Kritik voranbringen. Dabei sind technische und kreative Aspekte das Eine. Genauso wichtig sind Organisation, Finanzierung und Vermarktung. Vielleicht finden aus solch einem Kreis ja einmal produktive Teams zueinander.